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Eduard-Anthes-Preis 2019

für
Frau Clarissa Agricola M.A.

Pressemitteilung des LfD
Bildergalerie

 

 

Ausgezeichnet

Eduard-Anthes-Preis
Preisträgerinnen und Preisträger

Preisgekrönte Dissertationen
(PDF mit Bezugsquellen)

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Eduard Anthes

(* 5. Juni 1859  † 7. Februar 1922) war ab 1909 als erster Denkmal­pfleger im Groß­herzogtum Hessen-­Darmstadt zuständig für die Boden­denk­mäler in den groß­herzoglichen Provinzen Starkenburg (Süd­hessen), Rhein­hessen und Oberhessen. Seit 1905 war er Mitglied der Römisch-Germanischen Kom­mission. 1919 erhielt er die Venia Legendi für Archäologie an der TH Darmstadt.

Eduard Anthes im Stadtlexikon Darmstadt
www.darmstadt-stadtlexikon.de/a/anthes-eduard/

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Ölgemälde; Dauerleihgabe an den Verein von Altertumsfreunden von Annette Eckhard-Anthes;
Foto: Pavel Odvody, hessenARCHÄOLOGIE, Außenstelle Darmstadt

Von Eduard Anthes gezeichneter Lageplan
zur Grabung "Auf Esch" bei Groß-Gerau

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In Wikipedia: Entdeckung von Kastell und Vicus Groß-Gerau (Auf Esch)

Eduard Anthes bei der Besichtigung der Ausgrabungen bei Groß-Gerau "Auf Esch".
Links möglicherweise Großherzog Ernst Ludwig. Im Hintergrund die Kirche von Dornheim.
Postkarte aus dem Jahr 1898, wahrscheinlich von Felix Hettner gezeichnet.

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Fotos: ©hessenARCHÄOLOGIE

Im Andenken

an seine Verdienste um die Archäologie und zur Förderung junger Archäo­loginnen und Archäo­logen hat der Verein 1985 den Eduard-Anthes-Preis ins Leben gerufen. Mit ihm wird alle zwei Jahre eine heraus­ragende Dissertation ausgezeichnet, die sich mit einem Thema der Vor- und Frühgeschichte des deutschen Mittel­gebirgs­raumes zwischen Neckar­mündung und Nord­deutscher Tief­ebene beschäftigt.
 
Der Eduard-Anthes-Preis ist der älteste und am höchsten dotierte Preis für archäo­logische Dissertationen in Deutschland. Er wird vom Verein von Altertumsfreunden im Regierungs­bezirk Darmstadt in Koope­ration mit dem Hessi­schen Ministerium für Wissen­schaft und Kunst und der hessenARCHÄOLOGIE am Landes­amt für Denkmal­pflege Hessen ver­geben. Das Preis­geld beträgt 7.500 Euro. (Stand 2019)